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News-Feed - wichtige News für Sie als PC-Nutzer

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Donnerstag, 30.07.2009

Microsoft und Yahoo zusammen gegen Google

Nach langen vergeblichen Versuchen gegen Google anzukommen, wollen Microsoft und Yahoo nun gemeinsam stark sein und dem führenden Datengiganten Google endlich eine Konkurrenz herbeiführen.

Nachdem Microsoft Yahoo vor kurzem noch komplett übernehmen wollte, dies jedoch am Preis von 40 Mrd. Dollar scheiterte, führten Yahoo-Chefin Carol Bartz und Microsoft-Chef Steve Ballmer Ihre Interessen nun zusammen, um gegenüber Google im Bereich der Internet-Suchen und -Markting, sowie Werbeverkäufen konkurrenzfähig zu werden.

So werden die beiden Unternehmen nun Microsofts Suchmaschine Bing favorisieren und ausbauen. Die Suchmaschine von Yahoo wird dafür eingestampft. Im Gegenzug erhält Yahoo den exklusiven Vertrieb für alle Online-Suchanzeigen und die Premiumkunden beider Firmen. Microsofts AdCenter soll darüber hinaus die übrigen Online-Suchanzeigen verwalten. Zunächst ist diese Zusammenarbeit lizenz- und vertragstechnisch auf 10 Jahre ausgelegt.

Zwar wird weder von Microsoft noch von Yahoo auf den Konkurrenten Google verwiesen, jedoch ist dieser Zusammenschluss mehr als eindeutig – und eine andere nennenswerte Konkurrenz gibt es im Bereich der Suchmaschinen auch nicht. Durch das Gewinnen von mehr Kunden und dem Zusammenschluss erhofft man sich bessere Suchergebnisse und somit auch eine höhere Relevanz der eigenen Suchmaschine Bing.

Soweit zumindest die Hoffnung – viele Internet-Experten haben jedoch Zweifel am Gelingen des Vorhabens, da sich zumindest bisher zu sehr an Googles Strategie ausgerichtet wurde und man somit jeder Entwicklung nur hinterher rannte. Zwischenzeitlich hatte Google sogar angekündigt ein eigenes Betriebssystem auf den Markt bringen zu wollen – so fischen Google inzwischen auch in den Gewässern von den Redmondern.

Es bleibt also abzuwarten was passiert und wie hoch der Anteil von Bing durch diese Kooperation steigen wird. Auf jeden Fall entsteht nun erstmal überhaupt eine annähernd zu erwähnende Alternative für Anzeigenkunden außerhalb von Google.
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SSL-Zertifikate – Warnmeldungen werden gern ignoriert

Besucht ein Nutzer einen Internet-Auftritt, welcher über ein SSL-Zertifikat geschützt ist, lädt der Browser ein Zertifikat herunter und vergleicht die tatsächlichen Daten mit denen im Zertifikat Angegebenen. Stimmen diese Daten nicht überein, gibt der Browser einen Warnhinweis aus und „spricht“ meist von Vertrauenswürdigkeit.

Einer Studie der Carnegie Mellon University zufolge, führen diese Warnmeldungen bei einem Großteil der Probanden jedoch nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Bei scheinbar vertrauenswürdigen Seiten, wie z.B. Online-Banking würde ein solcher Warnhinweis eher achtlos weggeklickt, als in einem eher unbekannten Online-Shop. Da es jedoch gerade im Bereich Nutzung von wichtigen Daten, wie z.B. beim Online-Banking eher zu so genannten Phishing-Attacken kommt, und weniger bei kleinen Online-Shops, ist das Verhalten scheinbar genau entgegengesetzt zu dem Anvisierten. Schuld seien hierbei einerseits die umständliche Sprache der Browser (Mozilla Firefox war hier noch am verständlichsten), zum anderen das mangelnde Hintergrundwissen der Nutzer.

Daher möchten wir hierbei ein wenig aufklären:
Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt die Datensendungen zwischen Anwender und Server. Das Datum und die zugelassene Web-Adresse eines SSL-Zertifikates sagen lediglich etwas über die Aktualität und Richtigkeit der Daten aus, also z.B. dass ein Inhaber sich ausgewiesen hat und somit eher unwahrscheinlich nicht vertrauenswürdig ist. Dies sagt jedoch nichts über die tatsächliche Seriosität eines Anbieters aus! Technisch gesehen funktioniert eine Verschlüsselung auf einem Server auch mit einer „falschen“ Zertifikatsadresse, wenn diese auch auf dem Server liegt. Dieser Unterschied ist jedoch für den Laien-Anwender schwer zu ersehen, da der Browser hier nur verdeckt Informationen zu bereitstellt, dass eine Verschlüsselung bei einem fehlerhaft genutztem SSL-Zertifikat auch tatsächlich erfolgreich war bzw. ist.
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Mittwoch, 15.07.2009

Microsoft Patch-Day Juli 2009

Am gestrigen Dienstag schließt Microsoft an seinem Update-Tag wieder einige kritische Sicherheitslücken die angeblich auch schon ausgenutzt werden. Somit sollten die Updates so schnell wie möglich installiert werden sofern diese nicht schon über die automatische Update-Funktion eingespielt wurden. Eine Kontrolle dessen ist aber sehr empfehlenswert.

Insofern werden wir nicht müde unsere Kunden immer wieder darauf hinzuweisen wie wichtig Software-Updates sind. „Never change a running system“ hat durchaus seine Berechtigung, jedoch sind Updates seltener dazu da Programme mit neuen, noch unübersichtlicheren Funktionen auszustatten, sondern vielmehr um eben kritische Sicherheitslücken zu schließen und Probleme in der Zusammenarbeit mit anderen Programmen zu beheben!

Warten Sie Ihren PC genauso regelmäßig, wie Sie es vermutlich auch Ihrem Auto gönnen!

Datenschutz bei Social-Networks wie facebook, XING & Co. abgemahnt

Viele Millionen Nutzer sind bei den bekannten Sozialen Netzwerken (Social-Networks) wie facebook, XING, StudiVZ, mein VZ, SchülerVZ, lokalisten.de, MySpace und wer-kennt-wen angemeldet und füllen die Community mit vielen privaten Inhalten wie Forumsdiskussionen, Fotos und Videos und allerlei persönlichen Daten. Die AGB der Anbieter verschafft diesen oft Rechte die Daten der Nutzer entsprechend zu verwerten und teils sogar das Recht private Fotos ohne Begrenzung weiterzugeben. Hier mahnen die Verbraucherschützer zu mehr Datenschutz im Sinne der angemeldeten Nutzer! Zunächst sind die Betreiber nur angemahnt worden, jedoch behält sich die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor, späterhin auch gerichtlich gegen einige Betreiber vorzugehen.

Als erstes hat laut Auskunft von Heise online XING auf die Hinweise der Datenschützer reagiert und schnelle (nur geringfügig notwendige) Änderungen an den AGB vorzunehmen, sowie Forenbeiträge von gelöschten Personen zu löschen. Bisher hatte man diese in den Foren belassen, um die vorhandenen Diskussionen nicht zu löchern und den Zusammenhang zu nehmen. Zudem wies XING darauf hin, dass das gesamte Portal komplett verschlüsselt und damit um einiges sicherer ist als viele andere Plattformen.
Einladung ins XING-Netzwerk

Microsoft Office 2010 – neue und weniger Versionen

Noch ist es in der Entwicklungsphase, aber Microsoft hat nun auch bekannt gegeben, dass es nur noch 5 verschiedene Varianten der Office-Suite geben wird. Die Privatanwender-Version "Home and Student"
beinhaltet wie auch bei der 2007er Variante Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Neu kommen wird die günstige Variante "Home and Business" die den gleichen Umfang hat wie "Home and Student", jedoch auch kommerziell genutzt werden darf.

Hier wird scheinbar das erste Mal auch an Kleinunternehmer gedacht, welche genau wie Privatanwender hauptsächlich auf die drei am häufigsten genutzten Office-Programme zurückgreifen und bisher immer alles andere mitfinanzieren mussten, obwohl vieles gar nicht benötigt wurde.

Bundesliga-Angebot von T-Home angeblich ein Flop

Laut einem unbestätigten Bericht vom "Handelsblatt" soll das Fussball-Format "Liga Total" tiefrote Zahlen schreiben. Seit dieser Saison hat die Telekom sich von der bisherigen Kooperation mit Sky (ehemals Premiere) distanziert und einen eigenständigen Sender geschaffen. Die Kosten dafür sollen sich auf rund
65 Millionen Euro belaufen, jedoch stehen dagegen noch nicht einmal 5 Millionen Euro Einnahmen, so das Handelsblatt. Die Telekom hat sich zu dem Bericht vom Handelsblatt bisher noch nicht geäußert.

Donnerstag, 25.06.2009

Windows 7: Veröffentlichung am 22. Oktober 2009

Microsoft hat gegenüber dem Wall Street Journal bekannt gegeben, dass Windows 7 nun doch schon am 22. Oktober offiziell auf den Markt kommen soll.

Weiterhin hieß es, dass gegen Mitte bis Ende Juli mit der Auslieferung der finalen Version von Windows 7 an die Hardware-Partner begonnen werde, damit diese bis zum geplanten Veröffentlichungstermin ihre Systeme damit ausstatten können.
Somit wird es wohl doch früher als geplant der lang erwartete Nachfolger des nicht besonders beliebten Windows Vista in den Regalen stehen.

Das bekannte Upgrade-Programm wird auch in Kürze gestartet, bei dem Kunden, die vor dem 22. Oktober einen neuen PC erwerben, nach der Veröffentlichung von Windows 7 ein kostenloses Upgrade durchführen können.

Bis zu 80% weniger Online-Inhalte bei ARD & ZDF

Laut der Konzepte der öffentlich-rechtlichen Sender ARD & ZDF die an die Landesmedienanstalten gingen wird die Inhaltsfülle der Internet-Angebote bis zu 80% zurückgehen. Um die Attraktivität der Internet-Auftritte zu bewahren werden diese Einschnitte aber hauptsächlich nur die Textinhalte betreffen, Videos werden dafür stärker fokussiert.

Von den Kürzungen werden vor allem Bereiche betroffen sein, die nicht direkt dem Informationsauftrag der öffentlich-rechtlichen Kanäle unterliegen. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Dinge rund um den Unterhaltungs-Sektor wie beispielsweise ergänzendem Inhalte zu Musiksendungen oder Soap Operas.

Diese Entscheidung steht in direktem Zusammenhang mit den längeren Auseinandersetzungen mit den privaten Anbietern die kritisiert hatten, daß ARD & ZDF übermäßig viel konkurrierenden Inhalt produziert haben, der hauptsächlich über die Rundfunkgebühren finanziert wurde - eine Einnahmequelle, die den Privaten nicht zur Verfügung steht.

T-Home: VDSL ohne Fernsehen ab 15. Juni 2009

Ab dem 15. Juni wird die Deutsche Telekom VDSL-Anschlüsse auch "pur" anbieten. Bisher war VDSL ausschließlich in Kombination mit IP-Fernsehen erhältlich. Die zwangsweise Kopplung fällt beim neuen Tarif "Call & Surf Comfort VDSL 25" weg.

Die Telekom sichert in den Geschäftsbedingungen eine Download-Bandbreite zwischen 16,7 und 25 Megabit pro Sekunde zu. Daten können außerdem mit
1,6 bis 5,5 Megabit pro Sekunde hochgeladen werden. Die genaue Performance hängt von der Entfernung zum jeweils nächsten Einwahlpunkt und einigen anderen infrastrukturellen Eigenheiten ab.

Auf Wunsch gegen Aufpreis kann die Bandbreite mit der Option "VDSL 50" auch in etwa verdoppelt werden, sofern technisch ausführbar.

RTL & VOX ab Herbst in HD-Auflösung

Ab Herbst 2009 sind die Fernsehsender RTL und VOX über Satellit auch zusätzlich in einer hochauflösenden Fassung empfangbar. Möglich macht dies das neue Angebot HD+ von SES ASTRA, teilte RTL mit.

Anfangs werden zunächst Programmhighlights wie Spielfilme und Serien in HD ausgestrahlt. Der Anteil an hochauflösendem Material wird dann kontinuierlich über die nächsten Jahre ausgebaut.

"Wir glauben, dass HD ein Mehrwert ist, in dessen Genuss viele Zuschauer gerne kommen wollen", sagte Andre Prahl, Mitglied der Geschäftsleitung. Daher investiere die Mediengruppe RTL trotz wirtschaftlich angespannter Zeiten in dieses Projekt, um dadurch Fernsehen für die Zuschauer und damit auch für die Werbekunden noch attraktiver zu machen, führte er aus.

Mittwoch, 01.04.2009

Youtube, Musik-Videos und die GEMA – teure Lizenzen

Youtube hat seit gestern alle GEMA-pflichtigen Videos auf dem Video-Portal gesperrt. Wie hoch sich der Schaden aufgrund von verärgerten Nutzern sein wird, weiß man noch nicht, aber die Wirtschaftlichkeit von Youtube scheint mit der neuen Forderung der GEMA zunächst in Frage gestellt zu sein. Die GEMA vertritt die Rechte von Künstlern (Video und Audio) worüber diese unter anderem ihr Geld verdienen. Der bisherige Vertrag zwischen der GEMA und Youtube endete gestern. Die bisherige pauschale Vergütung, die Youtube (Tochterunternehmen von Google) würde nicht angemessen genug sein. Die GEMA fordert hier unter anderem Einsicht in die Statistiken, um anhand der Anzahl der gestreamten Musik-Inhalte eine angemessenere Vergütung verlangen zu können. Diese seien jedoch laut Youtube so hoch, als wenn ein Endverbraucher vergleichsweise 500 EUR für eine CD ausgeben müsste…

Was sich hier jedoch auch wieder zeigt, ist, dass Lizenzgebühren oftmals aus der Vergangenheit heraus, so hoch gesetzt werden, dass es sich für Betreiber nicht rechnet legal mit Inhalten umzugehen. Viele Leute scheuen die immens hohen Kosten, die für viele nicht im Verhältnis stehen. Anstatt Lizenzen zu günstigen und damit ggf. Nutzer eher zur legalen Nutzung zu animieren, sind manche Unternehmen so gewinnorientiert, dass die Lizenzgebühren immer höher ausfallen… Um Ihnen hier einmal ein paar Beispiele zu nennen:

- Ein Kartenausschnitt bei bekannten Kartenherstellern kostet je Domain (z.B. für Anfahrten) bis zu 1.000 EUR, mit Drucklizenz, z.B. für einen Flyer noch weitaus mehr.
- Anwendersoftware für Unternehmen liegen häufig bei ab 500 EUR – 5.000 EUR für durchschnittliche Programme… für Spezial-Programme auch gern das Zehnfache… pro Arbeitsplatz!
- Hintergrundmusik in Videos, die z.B. als CD oder DVD vertrieben werden bzw öffentlich vorgeführt werden, liegen die Lizenzgebühren nach Anzahl der Tonträger und Anzahl der Sekunden schnell im vier- bis fünfstelligen Bereich, selbst für kleine Auflagen (bis 1.000 Stück)
- Ein Bild für die Einbindung in einen kommerziellen Internet-Auftritt kostet gekauft schnell 10 EUR. Das ist nicht viel… möchte man jedoch auch eine kommerzielle Printlizenz haben, liegt man schnell im Bereich von 500 – 1.000 EUR.

Wenn vieles erschwinglicher wäre, dürften sich viele Leute auch fragen, ob es Sinn macht, vergleichsweise wenig Geld auszugeben, um die Software, die Musik, etc. doch legal zu nutzen. Mehr Details zum Streit zwischen der GEMA und Youtube finden Sie im folgenden
Heise-Online-Artikel

Freitag, 27.03.2009

Der neue Internet Explorer 8 endlich konkurrenzfähig?

Microsoft hat vor wenigen Tagen den neuen Internet Explorer 8 offiziell zum Download bereitgestellt. Für alle mit Windows XP, Vista, 2003 Server, etc. kommt der IE8 auch mit den automatischen oder hingewiesenen Updates. Alle anderen sollten früher oder später manuell nachrüsten, da der IE 8 einiges an Sicherheiten für den Nutzer mitbringt.

Hier der Hinweis besonders an alle, die immer noch am Internet Explorer 6 festhalten! Der Browser ist nicht nur stark veraltet und unterstützt viele Standards nicht, er macht auch einen guten Teil der Kosten für Internet-Auftritte aus, da dieser viele Sonderbehandlungen erfordert… völlig unabhängig der Gefahrenquellen, die die Veraltung für den Anwender-PC mit sich bringt.

Hier hatte der IE 7, den es immerhin auch schon über 2 Jahre gibt, viel Neues mitgebracht, war aber technisch trotzdem lange nicht auf dem Stand der Konkurrenz, wie z.B. dem Firefox, Safari, Opera oder auch Googles Chrome. Der neue Achter ist da konkurrenzfähiger, wobei der nun auch nur aufschließt. Sollten absehbar Neurungen der Konkurrenz folgen, hinkt Microsoft wieder hinterher…

Da unter vielen Nutzern immer noch der Grundsatz gilt „Never change a running system!“, der grundsätzlich auch nicht verkehrt ist, bringt dies jedoch auch die geringe Updatefreudigkeit mit. Man hängt an Bewährtem, wobei der Endnutzer die Probleme und Gefahren, die mit alten Versionen einhergehen, oft gar nicht einzuschätzen vermag. Viele Details zu den Neuerungen lesen Sie im passenden
Heise-Online-Artikel
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